Die vergangenen Jahre haben einige herausragende Sci-Fi-Filme hervorgebracht – und das nicht nur im Blockbuster-Bereich. Gerade abseits des Mainstreams gab es spannende Geschichten zu entdecken. Eine der besten erzählt Alex Garlands hypnotisierender Ex Machina, den ihr neu bei Amazon Prime im Abo streamen könnt.
Ex Machina vereint zwei aus Star Wars bekannte Schauspieler: Oscar Isaac erweckte in der Sequel-Trilogie den Piloten Poe Dameron zum Leben. Domhnall Gleeson trat ihm als böser General Hux gegenüber. In Ex Machina liefern sie sich ein psychologisches Duell. Der größte Star des Films ist jedoch jemand anderes: Alicia Vikander.
Was euch darüber hinaus erwartet:
Ex Machina denkt über die Beziehung zwischen Mensch und Maschine nach.
Der Film sieht extrem stylish aus. Jedes Bild ist wohlüberlegt.
Alex Garland schafft eine unbehagliche, aber faszinierende Atmosphäre.
Sci-Fi-Highlight bei Amazon Prime: In Ex Machina wird eine verführerische Androidin geschaffen
Der junge und ehrgeizige Programmierer Caleb (Domhnall Gleeson) kann sich bei einem firmeninternen Wettbewerb durchsetzen und gewinnt eine Woche, die er im Privathaus des Firmenchefs Nathan (Oscar Isaac) in den Bergen verbringen darf. Der Urlaub entpuppt sich als Experiment: Nathan arbeitet an einer künstlichen Intelligenz.
Abgeschieden vom Rest der Welt hat das Tech-Genie eine Androidin namens Ava (Alicia Vikander) geschaffen. Nach und nach verschwimmen die Grenzen zwischen Mensch und Maschine und Caleb findet sich in einem Labyrinth wieder, aus dem es kein Entkommen gibt. In jeder der Figuren wächst ein unheimliches Verlangen.
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Jetzt bei Amazon Prime im Abo: Ex Machina ist ein spannender und unerwartet sinnlicher Film
Alex Garland stößt in Ex Machina einen existenzphilosophischen Dialog an und erforscht das Wesen von Menschen, die Grenzen überschreiten. Besonders spannend ist es dabei, zu beobachten, wie sich die Machtverhältnisse verändern. Ab einem gewissen Punkt setzt sich der gesamte Film aus misstrauischen Blicken zusammen.
So riesig die Themen sind, die in Ex Machina besprochen werden – der Film selbst beschränkt sich auf wenige Orte und schafft dadurch eine dichte Atmosphäre. Garland legt großen Wert darauf, die einzelnen Räume des abgelegenen Gebäudekomplexes greifbar zu machen. Die Architektur spielt eine entscheidende Rolle.
Ex Machina ist aber nicht nur ein Film, der sich an strengen Formen orientiert. Getrieben wird er von einer unerwarteten Sinnlichkeit, die sich offenbart, wenn der echte und der künstliche Mensch aufeinandertreffen. Ava ist verführerisch wie gefährlich. Doch das ist noch nicht alles, was in ihrem unergründlichem Inneren schlummert.
Dieser Artikel wurde erstmals in ähnlicher Form im Juni 2021 bei Moviepilot veröffentlicht.
Source:
www.moviepilot.de





